#fünffragenamfünften im August Edition Nr. 20

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#fünffragenamfünften heisst es heute wieder. Wo ist die Zeit geblieben? Kann es tatsächlich sein, dass der Juli schon wieder vorbei ist? Dass wir schon August haben und in 5 Monaten Weihnachten vorbei ist und wir bereits 5 Tage im neuen Jahr 2020 sein werden? Wahnsinn!

Aber gut, dann will ich mal starten und LuziaPimpinellas 5 Fragen hier beantworten, unterstützt von ein paar Fotos aus einem ganz kurzen Mädelsurlaub in Sankt Peter-Ording:

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wie ‘ne Flunder an Land – Spaß muss sein am Strand von Sankt Peter-Ording

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1. Wie oft beginnst du einen Satz mit „Als ich so alt war wie du…?“

Da muss ich ‘mal Pia und die Lütte fragen… Ich hoffe nicht zu oft, denn so aus dem Kontext gerissen klingt das irgendwie belehrend.

Möglicherweise sage ich aber auch: Als ich so alt war wie du, da habe ich gern geschaukelt. Das tu’ ich heute noch gern. Als ich mit meiner Freundin A. in St. Peter-Ording war, haben wir am Strand diesen komischen Schaukel-Teller entdeckt und beide erst mal genüßlich eine Runde geschaukelt. Natürlich haben wir auch kräftig herumgeblödelt. Das waren Minuten des puren Glücks: In der Luft zu schweben, dabei das Kribbeln im Bauch zu fühlen, den Wind, der die Haare völlig zerzauste und das Lachen, das aus dem tiefsten Inneren kam.

Vielleicht sollte ich künftig umformulieren und sagen: Wenn Du so alt bist wie ich, dann hoffe ich, dass Du immer noch gern schaukeln und viel Lachen wirst! (und das nicht nur für die #fünffragenamfünften!)

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2. Was war deine größte Dummheit?

Kann ich nicht sagen, weiß ich nicht. Es gibt immer wieder einmal etwas, das ich im Nachhinein unsinnig, unnötig oder blöd finde. Am Ende habe ich aber immer etwas daraus gelernt und wenn es nur das ist, eine bestimmte Sache nicht zu wiederholen.

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3. Kommst du immer zu früh, zu spät oder genau rechtzeitig?

Früher bin ich zu privaten Terminen immer zu spät gekommen. Das ging soweit, dass ich von meiner Familie zu bestimmten Festen eine Stunde eher eingeladen wurde, damit ich am Ende rechtzeitig da war. Irgendwann war ich dann mal “on the dot” da – d.h. eine Stunde zu früh – und fand das gar nicht witzig.

Inzwischen bin ich relativ pünktlich (bei Ärzten bin ich sowieso immer super pünktlich!). Ich bemühe mich zumindest andere Menschen nicht mehr warten zu lassen, weil es wirklich unhöflich ist. Außerdem bereitet mir das Zuspätkommen unendlich viel Stress, weil ich in meinem tiefsten Inneren wirklich gern pünktlich sein möchte.

Auf meinem Grabstein – sofern ich einen haben werde – wird aber ganz sicherlich

 

Just in time…

(gerade rechtzeitig…) stehen!

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#fünffragenamfünften – mit meiner Freundin A das Leben genießen

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4. Mit wem verbringst du am liebsten einen freien Tag?

Ist es vermessen zu sagen mit mir selbst? Denn dann kann ich endlich ein paar Dinge tun, zu denen ich im täglichen Arbeitsleben vielleicht nicht komme, wie z.B. Ausschlafen, in aller Ruhe frühstücken und mich genüßlich durch Zeitschriften, Bücher und Blogs lesen und in andere Welten abtauchen.

Ich freu’ mich aber auch sehr, wenn ich an meinen freien Tag Freunde oder Familie treffen kann, die ich sonst seltener zu Gesicht bekomme. So wie meine Freundin A. die ich leider viel zu selten sehe, weil wir nicht nur in verschiedenen Orten, sondern auch in verschiedenen Ländern leben.

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5. Welches legendäre Fest wird dir in Erinnerung bleiben?

Ach, es hat so viele tolle Feste gegeben, dass ich gar nicht weiß von welchem ich hier erzählen soll. Erinnerungswürdig war auf jeden Fall mein 40. Geburtstag, den ich mit 40 Freunden und Familie auf Sylt verbracht habe. Den Abend verbrachten wir – im Winter wohl gemerkt! – in einer Strandbar. Der Göttergatte hatte ein Feuerwerk aus Wien antransportieren lassen und vor Ort alles geregelt, damit das neue Lebensjahrzehnt um Mitternacht mit bunten Feuerfunken eingeläutet werden konnte. Nur hatte er die Rechnung ohne Petrus gemacht, denn es schüttete und der Wind ließ die Raketen in alle Himmelsrichtungen schwirren, nur nicht senkrecht nach oben!

Wir ließen uns die gute Laune jedoch nicht verderben und wechselten auf die Tanzfläche. Um 2 Uhr in der Früh erklärte der Restaurantbesitzer, dass der Sturm mittlerweile so stark sei, dass die Taxis ihren Dienst einstellen würden. Wir könnten nur jetzt, sofort und gleich zurück in das Hotel gefahren werden, sonst müssten wir laufen. Also brachen wir in Windeseile auf und feierten in der Hotelbar bis in die frühen Morgenstunden weiter. Ob Regen oder Sturm, so schnell haut uns nichts um!

Das Leben ist schön!

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Danke an LuziaPimpinella für die Aktion und die #fünffragenamfünften 🙂 Ich schau gleich mal ‘rüber.

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Und wie würde Sie die 5 Fragen beantworten?

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🙂     Ich wünsche Ihnen einen sehr SCHÖNEN Tag!       🙂

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4 Comments
  • Sunny's side of life
    August 6, 2019

    Wie schön, Dich wieder ein bisschen besser kennengelernt zu haben.
    Ich gehöre auch zu den “Just in time” Leuten. Lach.
    BG Sunny

  • Ines
    August 6, 2019

    Ich liebe Schaukeln, aber auf diesen runden Dingern wird mir kotzübel. Bewundernswert, dass Du die verträgst.

    Pünktlich ist zu wissen, um wie viel sich der andere verfrüht oder verspätet. Eine Freundin von mir ist schlimm unpünktlich und will dann allen ernstes immer gefeiert werden, wenn sie doch mal pünktlich kommt. Ätzend. Ich habe eine perfekt Methode gefunden, sie zu strafen. Ich beachte ihre Verspätungen nicht mehr und weigere mich, ihre Rechtfertigungen anzuhören. Das scheint zu wirken.

    Auf Deiner legendären Party wäre ich gerne dabei gewesen. Kenne ich die Bude? Vermutlich …

  • Claudia
    August 6, 2019

    Diese Aktion ist sehr gut, um die Denk- und Lebensweise bekannter Blogger zu vergleichen, da jeder Mensch selbst bei so einfachen alltäglichen Fragen so einzigartig ist.
    Sehr interessant!
    Liebe Grüße,
    Claudia

  • Fran
    August 6, 2019

    Just in time – daran arbeite ich noch… Dafür verbringe ich ebenfalls unglaublich gern freie Tage mit mir selbst 🙂 Gute Gesellschaft sollte man keinesfalls unterschätzen.
    Liebe Grüße
    Fran

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