Meine Summer Breeze, ein Bad in der Nordsee – ü30 Blogger & Friends

unbezahlte Werbung für meine persönliche Summer Breeze

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Summer Breeze – Gibt es etwas Schöneres als einen Urlaub am Meer? Wohl kaum! Ich ziehe die Nordsee – oder gern auch das Mittelmeer – jeglichen größeren oder kleineren Bergen vor. Und so passt das Thema Summer Breeze der ü30 Blogger HIER ganz hervorragend zu meinem heutigen Blogpost.

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HappyFace313 Summer Breeze

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VIEL ARBEIT

Das Jahr 2023 startete so wie 2022 endete – sehr arbeitsintensiv. Eine Kollegin ist seit Februar krank und das hat Auswirkungen auf unser kleines Team. Die viel gepriesene Work-Life-Balance stimmt schon lange nicht mehr. Und auch wenn ich offiziell einen Tag in der Woche im Home-Office verbringen darf, wird dieser Tag immer öfter in einen Büro-Tag umgewandelt – ganz einfach, weil die Arbeit es erfordert. Nun haben in Österreich die neunwöchigen Sommerferien begonnen, d.h. die Kolleg:innen mit Kindern müssen sich um diese kümmern und nehmen ihre Urlaubstage. Zurück bleibt ein immer kleiner werdendes Team. Da darf keiner mehr ausfallen! Ein paar Tage lässt sich das mit dem Goodwill der übrigen Team-Mitglieder überbrücken, aber richtig krank werden darf niemand mehr. Von meiner Schwester habe ich gehört, dass es in Deutschland eine neue Corona Variante gibt…

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erster Blick auf St. Severin in Keitum

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URLAUBSREIF

Die Arbeit und ein geplanter Umzug – der nur Nerven gekostet hat und aus dem nichts geworden ist – haben mich ganz schön geschlaucht. Ich war fix und fertig, urlaubsreif. Und wie! Mit der Unterstützung meiner Kolleginnen konnte ich aus einem geplanten Wochenende in der norddeutschen Heimat ein verlängertes Wochenende machen. Seit Wochen spukte mir Sylt im Kopf herum. Sylt ist immer dann mein Ziel, wenn ich angeschlagen bin HIER und HIER. Dem Rauschen der Wellen zu lauschen, mir den Wind um die Nase wehen zu lassen, die Füsse ins Meer zu stecken und den Sand zwischen den Zehen zu spüren, das sind die Dinge, die mich erden und mir Kraft geben.

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HappyFace313 Summer Breeze

ein knuspriges Nutella Brötchen vor dem Weg zum Strand

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KURZTRIP NACH SYLT

So machte ich mich, kaum das ich in Hamburg angekommen war, auf den Weg nach Sylt. Als Langschläferin kostete es mich einiges an Überwindung schon kurz nach 6 in der Früh im Zug zu sitzen. Aber die Aussicht auf ein spätes Frühstück auf meiner Lieblingsinsel und ein paar Bäder im Meer, erleichterten mir das Aufstehen enorm! Ich hatte mir ein Hotel mitten in Westerland ausgesucht. Ich wollte möglichst wenig Zeit mit Umherfahren vergeuden, denn auf der Insel wollte ich die Öffis nutzen, weil die Bus-Verbindungen inzwischen recht gut sind. Als ich Kind war, gab es noch die rote Bimmelbahn, die Sylter Inselbahn HIER – auch Rasende Emma genannt – mit der wir ab und zu die Insel überquerten.

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HappyFace313

Wohin? Zum Strand!

Ich hatte Glück und konnte schon um 10.30 Uhr mein Hotel-Zimmer übernehmen und auch noch “spätstücken”. So war der Hunger gestillt und ich wußte, dass ich den Strand nicht all zu früh wegen eines knurrenden Magens wieder verlassen musste.

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HappyFace313

Glücksgefühle – der erste Blick auf den Strand

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AUF NACH KAMPEN

Von der Bushaltestelle Kampen-Mitte wanderte ich gemütlich zum Strand hinunter. Ein Weg, den ich schon als Kind mit Großmutter, Bruder, Cousins & Cousinen viele Male zurückgelegt habe. Nun in freudiger Erwartung darauf, endlich die großen Zehen – und vielleicht auch den Rest von mir – für ein Weilchen in den Wellen versenken zu können. Dort angekommen mietete ich mir einen Strandkorb, denn in der prallen Sonne liegen mag ich nicht! Ich richtete mich “häuslich” ein, wechselte in meinen Badeanzug, sprühte mich mit Sonnenschutz ein und ab ging’s zum Wasser.

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HappyFace313 Summer Breeze.

18 GRAD – NICHTS FÜR WEICHEIER

Die Sonne schien, es hatte angenehme 21 Grad Lufttemperatur und das Wasser war doch immerhin schon 18 Grad warm. Warm? Naja, einer meiner Lieblingssprüche lautet ja “nur die Harten kommen in den Garten!” und so war es auch hier… Überwindung war angesagt. Bei Ebbe fällt es mir viel schwerer ins kalte Nass einzutauchen als bei Flut, wenn einen die Wellen gnadenlos untertauchen. Aber ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und schloss mich einer Gruppe von couragierten Damen an, die der Kälte trotzten. Und so wurde aus dem zaghaften Füße-ins-Meer-Tauchen ein wunderbares Schwimmerlebnis!

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HappyFace313 Summer Breeze

Summer Breeze – ein herrliches Gefühl nach dem Bad

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SUMMER BREEZE

Nach dem Bad in der Nordsee habe ich noch ewig am Wasser gesessen, den Wellen zugeschaut und den Lieben Gott einen guten Mann sein lassen. Der Wind, der mich umspielte, war eine echte Summer Breeze – ganz leicht und angenehm auf der Haut. Zurück am Strandkorb habe ich ein wenig Augenpflege betrieben, mich ausgeruht und ein wenig gelesen.

Die Möwen schrien, drehten ihre Kreise und hofften auf Touris mit Fisch-Brötchen oder anderen Leckereien… bei mir gab’s nur Wasser und ein paar trockene Kekse.

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HappyFace313

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WO DE NORDSEEWELLEN TREKKEN AN DEN STRAND…

Am Nachmittag stürzte ich mich noch mal in die Fluten. Ja, inzwischen war die Flut angekommen und die Wellen waren groß und hatten ganz viel Kraft. Da kann man nicht zögerlich ins Wasser gehen! Binnen kürzester Zeit war ich klitschnass. Und obwohl es bitterkalt war, hopste ich glücklich wie ein kleines Kind im Wasser herum, sprang in die Wellen und ließ mich von Ihnen an den Strand treiben. Doch die Unterströmung war beachtlich! Irgendwann zog sie mir die Füße weg und ich fand mich unter Wasser wieder. Glücklich tauchte ich wieder auf. Ein Tribut hatte ich Neptun dafür aber zollen müssen – meine Sonnenbrille. Zum Glück ein uraltes Modell…

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Summer Breeze – Strand Idylle am frühen Abend

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EIN TAG AM MEER – ERHOLUNG PUR

Abends lag ich müde und total glücklich in meinem Hotel-Bett. Fernsehen? Lesen? Ich war so ausgepowert, dass ich die Augen nicht aufhalten konnte und früh im Lummerland landete.

Und auch wenn ich am nächsten Tag die Insel recht zeitig wieder verlassen musste – 36 Stunden auf Sylt waren für mich der Himmel auf Erden und Erholung pur! Mein persönlicher Summer Breeze bzw. summer breather. Was ich daraus für mich mitgenommen habe? Nicht mehr so lange auf diese ganz besonderen Wohlfühl-Momente zu warten und die Gelegenheiten, das #daskleineglück wahrzunehmen, auch zu nutzen.

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Ich bin gespannt, was die übrigen Teilnehmer:innen dieser ü30 Blogger & Friends Blogparade zu diesem Thema geschrieben haben. Sie auch? Dann schauen Sie doch einmal bei ihnen vorbei. Wir freuen uns alle über Ihre Besuche!

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🙂.      Haben Sie einen schönen Sonntag und stay HAPPY!       🙂

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8 Comments
  • Ari Sunshine
    Juli 2, 2023

    Oh ja, am Meer kann man sich so herrlich erholen. Ich kann Dich so gut verstehen und da reicht oftmals ein Tag aus. Ich könnte es mir ohne das Meer gar nicht vorstellen und wir fahren daher recht häufig an die Nord- oder Ostsee. Der Strand in Sylt ist wunderschön und Hut ab, dass Du bei den Temperaturen in die Nordsee gehüpft bist ;-).
    Liebe Claudia, ich wünsche Dir einen schönen Sonntag.
    LG
    Ari

  • .Tina von Tinaspinkfriday
    Juli 2, 2023

    Liebe Claudia, das ist so schön, dass das geklappt hat mit der kleinen Auszeit auf Sylt und im Meer. Ich guck es bei solchen Temperaturen lieber an. Respekt.
    Deine Situation bei der Arbeit habe ich ständig, jetzt auch wieder verschärft und es ist Kräfte zehrend. Um so wichtiger war diese Sommer Brise für Dich.
    Ich wünsche Dir einen schönen Sonntag, liebe Grüße Tina

  • Claudia
    Juli 2, 2023

    Ja, liebe Claudia, was kann ich noch zu diesem wunderbaren Summer Breeze-Artikel sagen? Ich freue mich, dass du diese Momente genießen könntest, die für die Seele, den Körper, den Geist so wichtig sind! Das Leben genießen, hängt eng mit der Freude am Augenblick zusammen.
    Es sind genau diese Momente, die wir manchmal haben müssen, um alltäglichen Problemen zu begegnen. Wie du siehst, ich brauche auch Urlaub! Vielen Dank für die wunderschönen Fotos, absolut Summer Breeze!:)
    Liebe Grüße und schönen Sonntag!
    Claudia

  • Sabine Gimm
    Juli 2, 2023

    Oh wie schön liebe Claudia. Die Auszeit tat bestimmt gut nach dem ganzen Stress. Ich liebe die Nordsee. Ob ich bei 18 Grad da reinspringen würde glaube ich allerdings nicht. Da bin ich doch eher ein Weichei 🙂

    Liebe Grüße
    Sabine

  • Elke
    Juli 2, 2023

    Liebe Claudia,
    dein Blogpost kommt genau zur richtigen Zeit.
    In drei Wochen sind wir wieder auf Sylt. Eigentlich war dieses Jahr kein Nordseeurlaub geplant, weil mein Mann und mein Sohn im August für 2,5 Wochen in die USA fliegen.
    Dann haben wir einen Abend YouTube-Videos über Sylt geschaut und da gab es kein Halten mehr. Vom 20 – 24. Juli sind wir wieder vor Ort. Die Vorfreude ist riesig. Für uns ist es immer eine Art Heimkommen, weil uns Alles so vertraut ist.
    Anfang des Jahres habe ich die Sylt-Saga von Gisa Pauly gelesen. Die hat mir sehr gefallen.
    Ich mag Bücher in denen liebgewonnene und vertraute Orte vorkommen.
    Ich wünsche dir für die bevorstehende arbeitsreiche Zeit viel Kraft und alles Gute.
    Vielen Dank für den schönen Bericht und liebe Grüße Elke

  • Violetta
    Juli 2, 2023

    Hallo Claudia – das sieht ja richtig schön nach Urlaub und Summer Breeze aus. In Sylt war ich nur im Fernsehen mit der Serie NordNordMord – oder so ähnlich. Wenn das dort gedreht wurde – eine echt schöne Insel – aber wohl auch ziemlich überlaufen in der Hauptreisezeit. Mir wäre das ein bisschen zu kühl – wir bevorzugen eher das Mittelmeer und Griechenland – aber auch die Bergwelt- speziell bei uns in Tirol hat ihren Reiz.
    Alles Liebe und danke für Deinen netten Besuch
    Violetta

  • Ines
    Juli 3, 2023

    Gerade dieses kleine Glück ist es, dass den Alltag aushaltbar macht, wenn er zu anstrengend wird. Freue mich Dir, dass Dein kleine Alltagsflucht so gelungen ist.

    18 Grad finde ich eher harmlos für die Nordsee – aber das geht bei mir auch nur mit Brandung.

    Herzliche Grüße aus Hamburg sendet Dir
    Ines

  • Sunny
    Juli 4, 2023

    Das klingt definitiv so, liebe Claudia, als hättest Du absolut alles an positiver Energie aus dem kurzen Wochenende auf Sylt rausgeholt, was geht. Super.
    Wenn man so Orte hat, an denen man auftanken kann, dann ist das wirklich ein echter Schatz.
    Was ist denn da bei Euch in der Arbeit los, sag mal. Ich habe zwar auch den einen oder anderen Mitarbeiter, der “dick im Gschirr” hängt. Aber nicht, weil ich ihm keinen Auslauf zugestehen würde oder es eine Deadline gäbe.
    Aktuell entscheiden bei uns die Vorgesetzten übers Homeoffice. Und ich sehe keinen Grund jemand einzubestellen, der nicht kommen will. Ich komme ja auch nicht.
    BG Sunny